Kommunen

Sichtbar handeln – mit messbarem Ergebnis.

Die Kommune wird sichtbar als Verwaltung, die ihre Energie- und Wärmestrategie umsetzt. Das Projekt lässt sich medial begleiten – durch Pressearbeit, Informationsveranstaltungen oder symbolische Erstmontagen.

Auf Wunsch liefert iChoosr aggregierte Daten: Beteiligung, installierte Leistung, CO₂-Einsparung. Verwertbar für Klimaberichte, Förderanträge oder die Kommunikation im Rat.

Aus vielen Gründen wird die Wärmepumpe zur Standardlösung bei Heizungstausch und Sanierung. Sie ist seit 2025 bereits die meistinstallierte Heizung in Deutschland. Dennoch sind Bürger*innen verunsichert. Und: Kommunen, die jetzt ein strukturiertes Angebot aufbauen, vermeiden Überlastung in ihren Beratungsstrukturen – und sind vorbereitet, wenn die Nachfrage weiter steigt.

iChoosr ist bereits mit mehreren deutschen Kommunen im engen Austausch. Die Zahl der Programmplätze in der Startphase ist begrenzt.

Ein geprüftes Angebot statt monatelanger Recherche.

Wer seine Heizung tauschen will, ist häufig verunsichert. Welches Gerät passt? Welcher Installateursbetrieb arbeitet zuverlässig? Was wird gefördert? Zudem sind vorhandene Beratungsangebote häufig der breiten Masse nicht bekannt. Das hält viele Eigentümer*innen davon ab, den ersten Schritt überhaupt zu machen.

iChoosr nimmt diesen Aufwand ab. Die Ausschreibung läuft zentral, die Installateure sind geprüft, der Preis ist verhandelt. Durch die gebündelte Nachfrage sparen Teilnehmerinnen und Teilnehmer 10 Prozent oder mehr gegenüber dem, was sie am Markt im Alleingang zahlen würden.

Wer sich interessiert und online unverbindlich einschreibt, bekommt ein Angebot, das auf das eigene Gebäude zugeschnitten ist – mit technischer Prüfung und Fördermittelberatung. Wer es nicht annimmt, zahlt nichts. Es gibt keinen Zeitdruck.

Dass die Kommune hinter dem Angebot steht, macht für viele Menschen den Unterschied. Erfahrungen aus 326 Kommunalprojekten weltweit zeigen: Bürger*innen beteiligen sich deutlich häufiger, wenn die eigene Kommune das Angebot trägt. Das GEG/GMG und die Förderlandschaft sind komplex – iChoosr bringt Orientierung und Vereinfachung in einen Markt, der Hauseigentümer sonst überfordert.

Lokale Betriebe bekommen Aufträge.

Den Einbau übernehmen Fachbetriebe aus der Region. Das Programm steht allen Installateursbetrieben offen. In der Praxis setzen sich regionale Betriebe durch – kürzere Anfahrtswege und bessere Ortskenntnis ermöglichen in der Regel die günstigere Kalkulation. Aufträge, Umsätze und Gewerbesteuer bleiben lokal.

Für Handwerksbetriebe bringt die gebündelte Nachfrage Planungssicherheit und zusammenhängende Projektphasen anstelle einzelner Aufträge. Auch kleinere Betriebe können sich als Bietergemeinschaft bewerben.

Über alle iChoosr-Programme weltweit sind 1,3 Milliarden Euro Wertschöpfung beim lokalen Handwerk entstanden!

Gut zu wissen.

Kostet das die Kommune etwas?

Die Kommune beteiligt sich weder finanziell noch organisatorisch. Sie stellt ihren Namen und ihre Kanäle zur Verfügung; Webseite, Pressemitteilung und Logo. Das Kommunikationsmaterial liefert iChoosr.

Brauchen wir einen Ratsbeschluss?

Es entsteht keine vertragliche oder finanzielle Bindung an iChoosr, weshalb die Teilnahme auf Verwaltungsebene entschieden werden kann. Viele Kommunen nehmen das Thema trotzdem mit in den Rat – erfahrungsgemäß wird es fraktionsübergreifend begrüßt, weil es ohne Kosten und ohne Risiko zusätzliche Klimaschutzwirkung bringt und lokale Gewerbebetriebe stärkt.

Ist das vergaberechtlich sauber?

Da kein Leistungsaustausch oder Geldfluss zwischen Kommune und iChoosr stattfindet, liegt kein öffentlicher Auftrag im Sinne des Vergaberechts vor. Wettbewerbsrechtlich ist das Modell möglich, weil keine Exklusivität zugesichert wird. In der Praxis wird ein Interessenbekundungsverfahren vorgeschaltet – das Anforderungsprofil ergibt sich aus dem Modell. Die international renommierte Wirtschafts/Verwaltungsrechtskanzlei Clifford Chance hat das Modell 2025 juristisch geprüft.

Wie viel Arbeit entsteht in der Verwaltung?

iChoosr übernimmt Ausschreibung, Angebotsvergleich, Bürger*innenkommunikation, Kundenservice und Qualitätssicherung. Die Kommune erhält Textbausteine, Pressevorlagen und auf Wunsch Unterstützung in Form von Informationsveranstaltungen. Die Prozesse sind standardisiert, digitalisiert und an die deutsche Gesetzgebung angepasst. Der Aufwand in der Verwaltung ist entsprechend gering.

Funktioniert das auch in kleineren Kommunen?

Ja. Das Modell läuft in über 300 Kommunen in fünf Ländern, darunter Gemeinden mit wenigen tausend Einwohnern – zum Beispiel, wenn sich ein Landkreis oder eine Region zusammentun.

Wo wir arbeiten.

Im Jahr 2008 haben wir in Belgien und den Niederlanden das erste Gruppenkaufprogramm für Strom organisiert. Aufbauend auf diesem Erfolg haben wir in den folgenden Jahren nach Großbritannien, Japan und in die USA expandiert. Wir arbeiten mit über 200 kommunalen Organisationen zusammen, um nachhaltige Energie weltweit zugänglicher und erschwinglicher zu machen.

Das internationale Erfolgsmodell für den kommunalen Heizungstausch.

Während Sie überlegen, installieren Bürger*innen anderer Kommunen gerade geprüfte Wärmepumpen – einfach, günstig, mit Qualitätsgarantie und ermöglicht von ihrer Verwaltung. 326 Kommunen sind dabei. Sie nicht?

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